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Trading-Strategien

Einstiege in Welle 1, 3, 5

Wo Setups typischerweise entstehen.

Die wohl praktischste Frage an die Wellentheorie lautet: Wo ist ein günstiger Moment? Die Struktur kann helfen, günstige Einstiegszonen zu erkennen, vor allem dort, wo eine Korrektur endet und eine neue Antriebswelle beginnt. Wichtig vorab: Die folgenden Überlegungen sind didaktisch und keine Handelsempfehlung. Es geht darum, die Logik der Methode zu verstehen, nicht um konkrete Trades.

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Abb.: Mögliche Einstiegszonen am Ende der Korrekturwellen 2 und 4, vor den Antriebswellen 3 und 5.

Die typischen Zonen

  • Ende von Welle 2: Einstieg in Erwartung der oft kräftigen Welle 3. Das Invalidierungsniveau liegt knapp unter dem Start von Welle 1, klar definiert durch Regel 1.
  • Ende von Welle 4: Einstieg vor Welle 5. Die Welle 4 darf das Gebiet von Welle 1 nicht überlappen, was eine ebenso klare Grenze liefert.
  • Welle 1 oder C: früh und spekulativ, da hier die Trendwende erst vermutet, nicht bestätigt wird.
Welle 2
Setup für 3
Welle 4
Setup für 5
Stop
an Struktur
Risiko Welle 5
erhöht

Zusammenfassung

Die strukturell saubersten Einstiege liegen am Ende von Welle 2 und Welle 4, jeweils mit einem durch die Grundregeln klar definierten Invalidierungsniveau. Entscheidend bleibt: erst Bestätigung, dann Einstieg, und nie ohne Stop. Wie der aussieht, zeigt das Risikomanagement.

Quellen

  • A. J. Frost & Robert R. Prechter: Elliott Wave Principle: Key to Market Behavior, Anwendung der Wellenanalyse auf Einstiege und Risikosteuerung.
  • Robert R. Prechter (Hrsg.), Elliott Wave International, Aufbereitung der Theorie für die praktische Marktanalyse.